Stiftung
FDDM steht für...
- Die Stiftung für die nachhaltige Entwicklung der Bergregionen
- Eine gemeinnützige Stiftung, die mit dem Label "Valais Excellence" ausgezeichnet wurde (ISO 9001/14001)
- Eine durch den Kanton Wallis und die Stadt Sitten gegründete Körperschaft zur Umsetzung der durch den Grossen Rat im Jahr 1998 verabschiedeten Charta für nachhaltige Entwicklung
- Ein Team, das den Gemeinden, Unternehmen und Schulen des Kantons Wallis für die praxisbezogene Umsetzung einer nachhaltigen Entwicklung zur Verfügung steht

Wort des Präsidenten
"Im Kanton Wallis gibt es keine Dienststelle für nachhaltige Entwicklung, sondern eine Stiftung, die genau diese Dienstleistung erfüllt."
Die im Jahr 1999, im Zuge der Olympiabewerbung gegründete Stiftung, wäre fast am negativen Ausgang des Auswahlverfahrens für den Kanton Wallis gescheitert. Aber die tapferen Pioniere haben sich dazu entschlossen, weiterzumachen: Denn, egal ob mit oder ohne Olympische Spiele, die Entscheidung zugunsten einer nachhaltigen Entwicklung war für das Wallis das Gebot der Stunde. Erfüllt die FDDM in ihrer heutigen Form diese Erwartungen? Mit einem kurzen Überblick über das bisher Erreichte lässt sich diese Frage beantworten.
Eine zentrale Aufgabe der FDDM ist die Zusammenarbeit mit den staatlichen Dienststellen zur Umsetzung der "16 Engagements" des Kantons. In diesem Zusammenhang wird in diesem Frühjahr ein vorläufiger Bericht erscheinen, bei dem die unglaubliche Fülle und Vielfalt der in den letzten Monaten umgesetzten Maßnahmen mit Sicherheit einiges Erstaunen hervorrufen wird.
Auch in den Walliser Schulen arbeitet die Stiftung daran, die nächste Generation im Hinblick auf einen verantwortungsvollen Umgang mit den natürlichen Ressourcen zu sensibilisieren und vorzubereiten. Insbesondere im Rahmen des Programms "Unternehmer werden" lernen Jugendliche, wie sie als angehende Unternehmer soziale und ökologische Aspekte in ihre Überlegungen einbeziehen können.
Auch die Gemeinden sind immer mehr auf Lebensqualität bedacht. Mehr als zwanzig haben sich bereits an die FDDM gewandt, sei es um eine ehrgeizige Agenda 21 zu entwickeln, sei es um partizipative Workshops zu moderieren oder bei der Lösung eines besonders heiklen Problems zu helfen.
Aber das Tätigkeitsspektrum der FDDM ist nicht nur auf Gemeindeebene beschränkt. Groß angelegte Aktionen eröffnen die Möglichkeit, eine breite Öffentlichkeit zu erreichen. So schwangen sich 2010 über 26.000 Menschen auf ihr Rad, um einige wunderbare Ansätze und Ideen in die Tat umzusetzen: sich bewegen, gesund essen, die Landschaft genießen, einen schönen Tag mit der Familie verbringen.
Die Mitarbeiter der FDDM verfügen zwischenzeitlich über anerkanntes Fachwissen. Ihre Dienstleistungen werden auch über die Grenzen hinweg gerne in Anspruch genommen, wie zum Beispiel während des China-Europa-Forums oder im Tourismusreferat der Europäischen Kommission.
Außer der durch den Kanton gewährten Grundfinanzierung (in Höhe von 60.000 Franken pro Jahr), finanziert die FDDM alle Aktivitäten selbst. Das Wallis profitiert auf diese Weise von einem kostengünstigen und gleichzeitig leistungsfähigen Kompetenzzentrum. Die gewählte Rechtsform einer Stiftung erweist sich demnach als sinnvoll.
Charly Darbellay, Präsident
- Staat Wallis
- Valais Excellence
- slowUp
- Schule – Wirtschaft
- Agridea
- Stiftung für Erziehung und Entwicklung
- BioApply
- Equiterre
- NiceFuture
- SAB
- Bundesamt für Raumentwicklung
- Bundesamt für Gesundheit
- Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit
- Vereinte Nationen
- Gesundheitsförderung Schweiz
- Cipra-International
- Vereinigung der Bergbevölkerung der Welt


